

Wofür ich stehe
Gedanken über Natur, Brauchtum, Achtsamkeit und das Leben.
Räuchern ist für mich weit mehr als ein Ritual.
Es ist Ausdruck einer Haltung – einer Haltung, die von Achtsamkeit, Wertschätzung und dem tiefen Vertrauen geprägt ist, dass alles seinen Platz und seine Zeit hat.
Ich begegne der Natur mit Respekt, nutze ihre Gaben achtsam und möchte altes Brauchtum auf eine Weise weitertragen, die auch heute noch berühren darf. Diese Haltung begleitet nicht nur meine Arbeit, sondern mein ganzes Leben.
Sie zeigt sich in meinem Zuhause, in meinem Umgang mit Pflanzen und Tieren, in der Begegnung mit Menschen und in der Art, wie ich Räume betrete.
Ich räuchere für Klarheit. Für Ruhe. Für Veränderung. Für Leichtigkeit. Für Lebendigkeit. Für einen bewussten Neubeginn.
Die Pflanzen als meine Begleiter
Viele der Kräuter, die ich verwende, wachsen in meinem eigenen Garten oder in der unmittelbaren Umgebung.
Ich beobachte sie durch die Jahreszeiten, freue mich über jeden neuen Trieb, jede Blüte und jede Ernte. Erst wenn die Zeit reif ist, werden sie mit Bedacht gesammelt und von Hand zu Räucherwerk verarbeitet.
Für mich beginnt eine Räucherung deshalb lange bevor das erste Kraut auf die Glut gelegt wird. Sie beginnt dort, wo eine Pflanze wachsen darf. Mit Geduld. Mit Aufmerksamkeit. Mit Dankbarkeit.
Ich ernte nur so viel, wie die Natur schenken kann.
Die Pflanzen in meinem Garten sind für mich weit mehr als Kräuter. Sie gehören zu meinem Zuhause – so selbstverständlich wie meine Hündin, die Vögel im Garten oder die alten Bäume rund um mein Haus.
Wenn ich durch meinen Garten gehe, sehe ich nicht nur Pflanzen. Ich sehe Wegbegleiter. Lebewesen, die wachsen, blühen, vergehen und wiederkommen.
Eingebunden in denselben Kreislauf, zu dem auch wir gehören.
Weniger nehmen. Mehr wertschätzen.
Ich glaube daran, dass wir Teil der Natur sind. Nicht ihre Besitzer.
Deshalb frage ich mich im Alltag immer wieder: Was brauche ich wirklich? Und wie kann ich mit dem, was mir zur Verfügung steht, sorgsam umgehen?
Aus dieser Überzeugung heraus lebe ich mit meiner Familie in einem Tiny House. Nicht, weil Verzicht mein Ziel ist. Sondern weil ich erfahren habe, wie viel Freiheit in der Einfachheit liegen kann. Weniger Wohnraum bedeutet für mich mehr Nähe zur Natur. Weniger Energieverbrauch. Weniger Ressourcen. Und mehr Raum für das Wesentliche.
Diese Haltung begleitet mich auch beim Räuchern.
Ich arbeite bevorzugt mit heimischen Kräutern aus meinem Garten oder meiner unmittelbaren Umgebung und nehme nur so viel, wie die Natur bereit ist zu schenken.
Ich wünsche mir einen bewussten Umgang mit dem, was uns anvertraut wurde. Nicht aus Verzicht. Sondern aus Wertschätzung.
Altes Wissen bewahren
Räuchern begleitet Menschen seit Jahrhunderten.
Es gehört zu unserem Brauchtum und war über Generationen hinweg Teil des Alltags – bei Neubeginnen, Abschieden, Festen und in Zeiten des Wandels.
Mich berührt daran seine Schlichtheit. Ein paar Kräuter. Ein wenig Glut. Ein Moment des Innehaltens.
Ich wünsche mir, dieses alte Wissen lebendig zu halten und auf eine Weise weiterzugeben, die in unsere Zeit passt. Ohne Übertreibung.
Ohne Dogmen.
Mit Respekt vor seinen Wurzeln und Offenheit für das, was Menschen heute darin finden dürfen.
In Beziehung treten
„Ich glaube, dass nachhaltige Veränderung dort entsteht, wo wir nicht gegen etwas arbeiten, sondern in Beziehung treten – mit der Natur, mit unseren Mitmenschen, mit Tieren und auch mit uns selbst.“
Für mich beginnt jede Begegnung mit Wertschätzung. Mit der Bereitschaft, wirklich hinzusehen.
Ob mit einer Pflanze, einem Tier, einem Menschen oder einem Raum. Erst wenn ich bereit bin wahrzunehmen, was mir begegnet, kann eine echte Beziehung entstehen.
Diese Haltung begleitet mich in allen Lebensbereichen.
Meine Hündin ist für mich kein Befehlsempfänger und ich sehe mich nicht als „Rudelführerin“. Ich wünsche mir eine Beziehung, die auf Vertrauen, gegenseitigem Respekt und einem achtsamen Miteinander basiert.
Dazu gehören auch Grenzen. Nicht als Ausdruck von Macht oder Kontrolle, sondern als liebevolle Orientierung. Grenzen dürfen erinnert werden – ruhig, klar und wertschätzend. Denn gegenseitiger Respekt bedeutet auch, die Bedürfnisse des anderen wahrzunehmen, ohne die eigenen aus den Augen zu verlieren.
Genauso begegne ich auch einem Raum.
Nicht mit dem Wunsch, etwas zu bekämpfen oder zu vertreiben. Sondern mit der Bereitschaft zuzuhören. Wahrzunehmen. Und zu erspüren, was wieder in Einklang kommen möchte.
Für mich ist Räuchern eine sanfte und zugleich kraftvolle Form der Begleitung. Seine Stärke liegt nicht in Härte oder Kampf. Sondern in seiner Fähigkeit, Wandlung zu ermöglichen, ohne zu drängen.
Ich vertraue darauf, dass alles miteinander in Beziehung steht.
Wenn dieses Miteinander aus dem Gleichgewicht geraten ist, kann eine Räucherung dabei unterstützen, wieder Harmonie entstehen zu lassen.
Nicht indem etwas verdrängt wird.
Sondern indem wieder Raum entsteht für Klarheit, Ruhe und ein gutes Miteinander.
Räucherworkshops
Wofür ich stehe
Wohnraum-Räucherung
Körper-Räucherung
Impressum
Datenschutzerklärung

Kontaktiere mich unter
oder unter +43 676 911 42 38
(bitte nur schriftlich via whatsapp, telegram, signal, sms)